Sexting – Was bedeutet es und wie funktioniert es?

Immer mehr Paare setzen auf Sexting, um den Alltag prickelnd zu gestalten. Nachrichten wie „Kann es kaum erwarten, Dich später unter der Dusche zu verwöhnen“ oder „Ich freue mich darauf Dich nachher so richtig ran zu nehmen“ lassen nicht nur die Schamesröter ins Gesicht steigen, sondern sorgen auch für Vorfreude auf ein erotisches Abenteuer nach Feierabend. Wer sich auf den heißen Schriftwechsel einlässt, der kann sich auf besonders heiße Abende freuen. Wir zeigen Dir, was Du beim Sexting beachten solltest und wie Du den Schriftwechsel zu einem anregenden Vorspiel werden lässt.

Die Definition von Sexting

Der Begriff „Sexting“ ist noch ziemlich jung und setzt sich aus den Worten „Sex“ und „Texting“ zusammen und steht für das Versenden von anregenden Nachrichten und sexy Selfies mit dem Smartphone. Ziel dabei ist es, beim Empfänger das Kopfkino in Gang zu bringen. Anstatt langweilige Alltagsnachrichten zu versenden, lohnt es sich auf Sexting zu setzen, denn nichts ist langweiliger als nur Aufgaben per Nachricht zu verteilen. Im Gegensatz zu langweiligen Alltagsnachrichten sorgt das Sexting dafür, dass das Kribbeln im Bauch immer wieder neu belebt wird.

Sexting ist für immer mehr Paare das Mittel der Wahl, wenn es darum geht der vielleicht leicht eingestaubten Beziehung wieder einen ganz besonderen Reiz zu verleihen. Doch auch für Frischverliebte eignet sich Sexting, um die neue Flamme schneller wieder zu sehen, denn mit heißen Nachrichten, die wildes Kopfkino auslösen, steigert sich die Vorfreude aufs nächste Date ungemein. Im Grunde ist Sexting also eine Art Vorspiel außerhalb des Bettes, denn Lust auf den Partner kommt beim Sexting unter Garantie auf und so bringen die heißen Nachrichten auch Abwechslung ins Liebesspiel.

Tipps für einen sanften Einstieg ins Sexting-Game

Auch wenn Sexting in keinem Fall ein Hexenwerk ist wenn man die Bedeutung kennt, so wissen wir doch, dass der erste Schritt nicht immer leicht fällt. Entsprechend möchten wir Dir einige hilfreiche Tipps an die Hand geben, damit Dir der Einstieg ins Sexting mit Sicherheit gelingt. Übrigens eignen sich Apps wie Kik und Snapchat sehr gut für einen sexy Chat mit Deinem Objekt der Begierde.
In einer längeren Beziehung gibt es zum Beispiel die Möglichkeit auf gemeinsame Sexerlebnisse anzuspielen und die Erinnerung daran aufzufrischen. „Erinnerst Du Dich an die Nacht am Pool, in unserem letzten Urlaub? Wie wäre es wenn wir diese Nacht wiederholen?“ Oder „ Denke gerade daran, wie Du mich am Strand mit Deinen Lippen verwöhnt hast…“. Genau solche kleinen Nachrichten reichen aus, um bei Deinem Partner eine erotische Stimmung aufkommen zu lassen und zugleich sorgst Du so dafür, dass etwas Nostalgie aufkommt.

Beim Sexting musst Du nicht unbedingt explizit werden, vielmehr kann hier weniger auch mehr sein. Die berühmten drei Punkte können nicht nur vielsagend sein, sondern die Fantasie Deines Partners noch mehr anregen. So reicht es aus, an eine bestimmte Situation zu erinnern, aber den Satz nicht zu vollenden.
Beispielsweise reicht ein guter Ansatz aus: „Ich stelle mir gerade vor, wie wir beide in einer einsamen Bucht am Strand liegen und Du…“ oder „Ich habe gerade geträumt wie Du mich mit deinen Lippen…“. Alternativ kannst Du auch darauf hinweisen, was Du gerade machst. „Ich genieße gerade ein Bad und…“ oder „Ich koche gerade für Dich und habe Dich als Dessert eingeplant.“. Bei einem aktuellen Bezug kannst Du Deine Worte sogar noch mit einem sexy Beweisfoto untermalen, sodass die Lust gleich doppelt entfacht wird.

Wie Du siehst, musst Du nicht unbedingt alles aussprechen, sondern auch Andeutungen und sogar Alltagssituationen, können dazu dienen einen heißen Abend einzuläuten.
Darauf sollten sowohl Anfänger als auch Profis achten

Timing ist alles

Ja, auch beim Sexten über Kik und Co kommt es auf das Timing an. Verabredet Ihr euch zum Sexting, so eignen sich meist die Abendstunden, wo Ihr auf dem Sofa oder in Euren Betten liegen könnt. Wenn Ihr heiße Nachrichten unter der Zeit versenden möchtet, um die Stimmung anzuheizen, so lohnt es sich, über die Tagesgestaltung des Partners nachzudenken. Sitzt Dein Objekt der Begierde zum Beispiel im Büro, in einer Vorlesung oder muss im Zug die Zeit totschlagen, so sind heiße Nachrichten häufig mehr als willkommen. Macht Dein Partner jedoch gerade einen Krankenbesuch oder sitzt in einer wichtigen Konferenz, dann werden Deine Nachrichten mit größter Wahrscheinlichkeit im Alltagsstress untergehen und nicht die gewünschte Wirkung erzielen, was natürlich schade wäre.

Sexting mit Emojis

Auch Emojis können sinnvoll beim Sexting eingesetzt werden. Auch wenn Emojis per Definition erst einmal unsexy wirken, so können Sie im richtigen Kontext durchaus zielführend beim Sexting eingesetzt werden und so manches Wort ersetzen. So können Begriffe wie Banane, Maiskolben oder Aubergine im entsprechenden Zusammenhang eine ganz neue Bedeutung bekommen.

So gelingen sexy Selfies

Sexy Selfies gehören für viele Paare zum Sexting einfach dazu. Wichtig dabei ist es nicht nur auf sich selbst zu achten, sondern auch auf den Hintergrund. Ein schmutziges Badezimmer ist zum Beispiel alles andere als sexy und so gilt es sich selbst vor einem passenden Hintergrund in Szene zu setzen. Natürlich sind Fotofilter von Snapchat und Co durchaus erlaubt und es empfiehlt sich auf erotische Bilder zu setzen und nicht auf dumpfe Nacktbilder, bei denen die Geschlechtsteile im Fokus stehen. Vielmehr sollten die Bilder Lust auf mehr entfachen.

In der Kürze liegt die Würze

Gerade beim Sexting solltest Du Deinen Text kurz halten. Es sind schließlich keine Romane nötig, um die Fantasie anzuregen. Zudem sollte eine Austausch von Nachrichten nicht nervig werden und es gibt nichts schlimmeres, als ewig zu sehen, dass das Gegenüber schreibt, aber keine Nachricht kommt. Fasse Dich daher kurz, denn häufig lässt sich mit einem kurzen Text sehr viel ausdrücken.

Geh auf Nummer sicher

Wenn du Sexten für Dich entdeckst, dann solltest Du darauf achten, dass Du auch den richtigen Chat erwischst, denn es kann sehr unangenehm werden, wenn Deine heißen Nachrichten beim falschen Empfänger landen.